Supervision

Im psychosozialen Feld ist es üblich und häufig auch verpflichtend, die eigenen Arbeit oder Ausbildung durch Supervision zu reflektieren. Auch im Gesundheitswesen und in der Lehre stellt sie ein wichtiges Unterstützungsmittel dar. Ich verstehe Supervision als Instrument der Qualitätssicherung und der Psychohygiene. So dient sie einerseits den Klientinnen und Klienten, andererseits aber auch der Gesundheit der Person oder der Gruppe, die sich die supervisorische Unterstützung holt.

In der Supervision arbeite ich mit Techniken der Transaktionsanalyse, der Hypnotherapie und mit Authentic Movement. Auch in diesem Kontext biete ich zwar Rückmeldungen und Anregungen an, unterstütze aber in erster Linie bei der Suche nach eigenen Lösungen und Antworten. Durch das Verbinden der jeweiligen Arbeitssituation mit der eigenen Persönlichkeit und Geschichte werden blinde Flecken ins Bewusstsein geholt, Sichtweisen auf Personen oder Situationen erweitert und neue Zugänge zu Ressourcen eröffnet.

In der Teamarbeit wird eine positive Fehlerkultur gefördert, also anerkannt, dass alle Menschen Fehler machen und dass diese eine wichtige Basis für Entwicklung und Lernen sind. So geht die Scheu verloren, Unsicherheiten und Unklarheiten auch vor anderen einzugestehen. Stattdessen entsteht ein Bild der bunten Stärken, Ressourcen und Lernfelder. Ein Team kann daraus gegenseitigen Respekt und Unterstützung gewinnen, um in den oft schwierigen, psychosozialen Arbeitsfeldern zu wachsen.

Als Qualitätsmerkmal sehe ich meine Eintragung in die Liste der psychotherapeutischen Supervisorinnen und Supervisoren des Steirischen Landesverband für Psychotherapie.

Kosten

Ich biete Supervision im Einzelsetting und in der Gruppe an. Im Einzelsetting arbeite ich 45 Minuten etwa einmal im Monat und verrechne pro Einheit 100 €. Bei Gruppen oder Teams hängt das genaue Vorgehen stark vom Anliegen und der Zahl der beteiligten Personen ab. Hier verrechne ich 140 € pro Einheit.

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