Frauen & Doula

Schon seit vielen Jahren arbeite ich vertieft mit den Themen von Frauen rund um Zyklus, Geburt, Kinderwunsch, alternative Unterstützung für die weibliche Gesundheit, weibliche Sexualität sowie Rituale rund um die weiblichen Mysterien.

Dazu habe ich viele Techniken gelernt, zum Beispiel:

  • Vaginal Steaming, die uralte Technik des vaginalen Dampfbades
  • Womb Blessing nach Mirande Gray
  • Womb Awakening nach Seren und Azra Bertrand
  • Ganzheitliche Frauenheilmassage nach Andrea Eberhardt
  • Ganzheitliche Frauenheilkunde bei Margret Madejsky
  • Doula Training bei Angelika Rodler

Ich habe mich vertieft mit dem weiblichen Zyklus auseinandergesetzt und bereits viele Frauen zu einem freudvollen, entspannten und schmerzfreien Zyklus verholfen. Da Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett wichtige, prägende Ereignisse im Leben aller Beteiligter sind, liegt mir diese Zeit besonders am Herzen. Es liegt so viel Kraft darin, aber auch so viel Verletzlichkeit, so viel Freude, aber immer wieder leider auch Schmerz. Deswegen unterstütze ich hier ganz besonders gerne als Doula. Es ist zutiefst erstaunlich, wie wirksam ein solches DA-SEIN in vielerlei Hinsicht ist, wie Untersuchungen zeigen konnten:

  • Die Dauer der Geburt verringert sich um 25%.
  • Die Kaiserschnittrate sinkt um 50%.
  • Die Oxytozin-Verabreichung sinkt um 40%.
  • Die Nachfrage nach einer PDA reduziert sich um 60%.
  • Der Einsatz der Zange reduziert sich um 40%.
  • Der Bedarf an schmerzstillenden Medikamenten reduziert sich um 40%.

Kaum zu glauben, aber wahr. Ich frage mich, wieso nicht alle Frauen mit Doulas gebären!

Und das ist noch nicht alles: Die Beziehung zwischen Mutter und Kind, die inzwischen erwiesenermaßen von sehr großer Bedeutung ist, wird deutlich positiv beeinflusst. Die Mutter hat mehr Selbstvertrauen und weniger Depressionsneigung. Auf Seiten des Babys gibt es bedeutend weniger Ernährungsprobleme, dafür werden mehr Babys gestillt. Eine Doula bedeutet auch Stressreduktion für den Vater. Es hat sich gezeigt, dass die Beziehung zwischen den Eltern noch ein Jahr nach der Geburt deutlich besser ist, aber auch die Beziehung des Vaters zum Kind.

(Quellen: Marshall H. Klaus; Jahn H. Kennel; Phylis H. Klaus: Doula, der neue Weg der Geburtsbegleitung.
Hodnett et al., Studie an der University of Toronto, 2005)

Eine Doula ist jedoch eindeutig KEIN Ersatz für eine Hebamme. Doulas sind kein medizinisches Personal und sind weder befugt, noch ausgebildet, die wichtige Aufgabe der Hebamme zu erfüllen. Das Wort Doula stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Dienerin der Frau“. Es geht also darum, wirklich für eine Frau und ihre Bedürfnisse da zu sein. Das heißt vor- und nachbereitenden Gespräche, Halten der Hand, Nachfragen bei Unklarheiten, Massieren des Rückens, Reichen von Getränken, Entlasten des Vaters, Begleiten aufs Klo oder in den Operationssaal und vieles mehr. Eine Doula kennt allerlei Tricks, die die Geburtsarbeit erleichtern und die Situation entspannen können. Die Kosten der Doulabegleitung vereinbare ich individuell, sie sind meist in Form einer Pauschale vereinbart, die eine Rufbereitschaft rund um den Geburtstermin beinhaltet.

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